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Facebook Gruppe. Jetzt kostenlos Schafkopf spielen! Schafkopf ist ein Traditionsspiel, das vor allem im Südwesten Deutschlands verbreitet ist. Aber auch für Zugezogene lohnt es, sich mit dem Traditionsspiel Schafkopf vertraut zu machen — wie sonst fände man schneller Anschluss als über das gemeinsame Kartenspiel?

Doch egal wo man herkommt und wo man wohnt — Schafkopf bietet auf jeden Fall eine reizvolle Herausforderung für alle Kartenspiel-Freunde , die ihr Repertoire über die Standards wie Skat und Doppelkopf hinaus erweitern wollen!

Und was wäre da ein besserer und einfacherer Einstieg als das Onlinespiel? Im Schafkopf-Palast spielst Du kostenlos und findest jederzeit Mitspieler auf allen Niveaus — von Anfängern bis zu ausgefuchsten Experten.

Wir bieten eine einzigartige Optik, eine ausführliche Spielanleitung und viele hilfreiche Funktionen. Schafkopf spielt man zu viert mit dem Bayerischen Blatt oder — vor allem in Franken — mit dem verwandten Fränkischen Blatt.

Ziel ist es, möglichst viele Stiche bzw. Augen zu sammeln — entweder als Zweier-Mannschaft oder im Solo-Spiel. Der Spieler, der den Stich macht, darf die nächste Karte anspielen.

Also keine falsche Scheu, einfach ran an den virtuellen Kartentisch! Unsere ausführliche Spielanleitung bietet einen guten Einstieg in die Regeln, daneben bietet das Glossar eine schnelle Übersicht über alle wichtigen Schafkopf-Begriffe.

Im Schafkopf-Palast kann man jederzeit und überall spielen! Ob in der Mittagspause bei der Arbeit oder unterwegs im Regionalexpress, ob auf dem heimatlichen Sofa oder unter Palmen am Strand — sobald man freie Zeit und eine stabile Internetverbindung hat, kann man online Schafkopf spielen!

Das gilt natürlich auch dann, wenn man pünktlich wie verabredet im Wirtshaus sitzt und die eingeplanten Mitspieler noch auf sich warten lassen?

Also wenn man in einer Situation immer einen Tout spielt und es auf Pech schiebt wenn man verliert. Das kann extrem teuer werden! Theoretisch benötigst du aber mind.

Denn das Problem bei so klaren Konstellationen ist das Kontra. Die Situation ist Folgende: Du hast ein klares Solo, das du immer gewinnst.

Du überlegst ob du ein Tout spielen sollst. Leider ist da das Kontrarisiko nicht mit berücksichtigt. Und genau das unterschätzen viele Spieler.

Eigentlich ein Traum, aber ist das wirklich ein Tout? Nein, ist es nicht. Und du wirst nicht nur verlieren, sondern auch ein saftiges Kontra bekommen.

Das Minus bedeutet nichts gutes. Du verlierst unterm Strich jedes Mal ca 74 Punkte bzw. Und das ist eine ganze Menge.

Noch schlimmer wird das ganze wenn man sich vor Augen führt, dass man das Solo ja sicher gewinnt, entweder mit Schneider Schwarz oder mit Schneider.

Denn das ist mindestens der sichere Gewinn den man aufgibt nur um ein Tout probieren zu können. Man muss gar nicht lange weiter rechnen: Das Tout lohnt sich bei dieser Gewinnchance noch lange nicht.

Genauer gesagt wird man sehr, sehr viel Geld verlieren auf lange Sicht wenn man meint mit 2 Laufenden einen Tout spielen zu müssen, unabhängig davon wie gut der Rest ist.

Der Verlust entsteht nicht dadurch, dass man in den meisten Fällen verliert das Gegenteil ist der Fall! Im Idealfall stellt sich die Frage gar nicht weil man nur eine Farbe hat auf die man spielen kann, dann ist dieser Artikel auch nicht relevant.

Interessant wird es aber dann wenn man zum Beispiel ein Gras und ein Eichel als Beikarten hat. Man kann also entweder auf die Gras oder Eichel Sau spielen.

Hat man bei beiden nur eine einzelne Karte wie eine Neun oder eine Sieben ist es natürlich egal. Gras oder Eichel?

Die alte Schafkopfschule besagt, dass man lieber auf diejenige Farbe spielt für die man eine niedrige Beikarte hat, in diesem Fall also Eichel. Aber ist das wirklich so?

Aber an einem langen Tisch gibt es viel mehr Möglichkeiten, dass die Farbe verteilt ist wenn man wirklich nur eine Beikarte hat.

Das sind immerhin vier Karten. Die Frage, die man sich stellen muss ist folgende:. Wie sieht die Wahrscheinlichkeitsverteilung aus wie diese 4 Karten auf die übrigen drei Spieler verteilt sind?

Also wie wahrscheinlich ist es, dass ein Gegenspieler frei ist und stechen kann? Je niedriger diese Wahrscheinlichkeit, desto besser ist es mit einer hohen Karte suchen zu können.

Also wenn man etwa doch mit der Gras Zehn auf die Gras Sau spielt und sie meistens durchgeht, hat man schon mal 10 Punkte mehr als wenn man mit der 7, 8 oder 9 spielt.

Aber wie gesagt, es kommt auf die Wahrscheinlichkeit an wie sie verteilt sind und vor allem auch auf die Szenarien, die denkbar sind.

Zunächst einmal zur Wahrscheinlichkeit für den Fall, dass wir nur eine Beikarte haben. Spieler A hält 0, Spieler B 4 und C 0.

Spieler A 0, Spieler B 3 und C 1. Und so weiter. Ergeben insgesamt 15 Kombinationen. Von diesen Kombinationen schauen wir uns die ungünstigen an, also wenn ein Gegenspieler A oder B keine Farbe hat.

Das sind insgesamt 8 Fälle. Der eine mögliche Fall, dass unser Mitspieler alle vier Farben hat und die Gegenspieler keine zählt hier nicht weil uns vor allem der Fall interessiert in dem wir zusammen gestochen werden wenn die Gegner suchen.

Wer aber konservativer rechnen will, muss diesen neunten Fall auch mit dazu nehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Gegenspieler frei ist, wenn wir lediglich eine Karte haben ist immerhin 0, Deswegen ist das auch so verpöhnt!

Und hier sieht man nebenbei bemerkt auch wieder wie wichtig die Position ist, also dass entweder wir selbst oder der Mitspieler rauskommen. Kommen wir natürlich selbst raus und können Trümpfe ziehen, ist es nicht ausgeschlossen dass der Gegenspieler, der suchen könnte während der andere Gegenspieler frei ist gar nicht zum Zug kommt.

Ob wir jetzt lieber mit dem Gras Zehner oder der Eichel Neun spielen sollen, können wir damit aber noch nicht klären.

Denn es gibt einfach auch sehr viele Szenarien. Es gibt jedoch einige Punkte, die hilfreich sind nach diesem Ergebnis:.

Selbst wenn man nur eine einzige Farbe hat und wenn man an einem langen Tisch spielt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Sau nicht durchgeht relativ hoch.

Gerade als Spieler sollte man das Risiko vermeiden in einem solchen Fall mehr Augen zu verlieren als nötig. Das ist ein Thema, das viele einfach ignorieren möchten.

Und ja, es wird vorkommen, dass man hier und da blöd angemacht wird am Tisch. Aber unterm Strich macht diese Strategie sehr viel Sinn.

Es geht darum, dass man ein sehr grenzwertiges Sauspiel spielt bei dem man auf seinen Mitspieler angewiesen ist.

Dies sollte man sich nur überlegen wenn man Position hat, also noch zwei oder drei Spieler nach einem entscheiden müssen ob sie spielen und wenn man keine Sau hat auf die gespielt werden kann — oder nur eine.

Spieler gehen grundsätzlich davon aus, dass jemand stark ist wenn er spielt. Gleiches gilt wenn er geklopft hat.

Beides muss nicht sein, aber wenn jemand ein Spiel ankündigt hat das den Vorteil, dass jemand anders schon einmal kein Sauspiel mehr spielen kann.

Man nutzt also seine Position aus um zu verhindern, dass man als Gegenspieler in ein starkes Sauspiel rennt. Das ist wirklich eine Hand auf die man gerne verzichten kann.

Es ist vor allem aber eine Hand mit der man als Gegenspieler praktisch keine Chance hat. Dafür hat man zwei Spatzen zu viel, einen blanken Zehner.

Wirklich nichts das einem Hoffnung machen kann. Wenn man selbst spielt kann folgendes passieren: — Entweder erwischt man einen starken Mitspieler evtl.

Ergebnis ist oft ein Schneider und evtl. In diesem Fall hat man mit dem Herz Ober aber die Bremse und ein Schneider ist auch mit einem schwachen Mitspieler eher unwahrscheinlich.

Natürlich wird man nicht gewinnen, aber bei einem Schneider muss es schon richtig schlecht laufen. Es gibt also weitaus schlimmeres als ein Sauspiel ohne Laufende und ohne Schneider zu verlieren.

Zum Beispiel wenn man in ein Solo oder einen Wenz läuft. Kündigt man selbst schon ein Spiel an senkt man automatisch die Wahrscheinlichkeit, dass jemand ein Solo oder einen Wenz spielt.

Das liegt einfach daran, dass der Spieler annehmen muss es zumindest mit einem guten Spieler aufnehmen zu müssen. Es ist also unwahrscheinlicher dass die Karten für ihn günstig verteilt sind.

Gerade bei einem Wenz bei dem die Unter gut stehen müssen. Er schreckt einfach häufig davor zurück und scheut das Risiko. Und jetzt kommt der Punkt, der interessant ist: einen solchen Mitspieler erwischt man dann häufiger weil er in Relation zu den beiden anderen Spieler häufiger eine Sau hat.

Das wäre dann so ein Schneider Schwarz Sauspiel mit Laufenden. Und das trotz der eigentlich schlechten Hand.

Man selektiert seine Mitspieler also ganz natürlich. Man könnte in eine richtig starke Hand laufen, die gerade extra nicht als Solo gespielt wird.

Mit was denn? Na dann lass ich dich mal! Dann kann es schon mal teuer werden. Diese Fälle sind aber extrem selten. Denn der Spieler braucht nicht nur eine Solohand sondern darf dann auch kein Solo spielen.

Deswegen ist dieser Fall extrem unwahrscheinlich. Er wird aber ab und an vorkommen. Nächstes Risiko ist vor allem bei den Laufenden wenn man es übertreibt.

Es gibt nämlich auch richtig schlechte Block Spiele bei denen man auf die Bremsen eines Mitspielers angewiesen ist, also zum Beispiel ohne 4 spielt.

Auch hier spricht die Wahrscheinlichkeit für einen, denn dass man ausgerechnet den einen Spieler erwischt, der keinen der drei höchsten Ober hat ist wirklich nicht besonders wahrscheinlich.

Aber auch das wird vorkommen. Dann sollte man einfach nicht ohne 4, 5 oder 6 spielen. Das geht dann schon in Richtung Harakiri.

Aber das darf dich nicht stören. Du musst dich keinesfalls rechtfertigen. Ein Spieler, der sich wegen einem verlorenen Sauspiel aufregt hat andere Probleme und es bietet sich ein Tischwechsel an.

Wie gesagt, Block Spiele müssen gut durchdacht sein und kein Freifahrtschein mit jedem Mist spielen zu dürfen. Genau das ist es nämlich nicht.

Eben ein ganz einfaches Sauspiel als Gegenspieler ohne 4 verloren mit 44 Augen. Eigentlich ein ganz gewöhnliches Spiel, wenn mein Mitspieler nicht wieder meckern müsste.

Sein Problem: Ich habe geklopft. Was fällt mir eigentlich ein da zu klopfen? Um eine Karte wäre es ein ganz klarer Schneider Wenz geworden, aber so findet man sich eben in einem Sauspiel gegen einen übermächtigen Gegner.

Was ich damit eigentlich sagen will: Wenn jemand tatsächlich nicht klopft bei 3 Unter und der Herz Sau sollte sich ganz schnell ein anderes Spiel suchen.

Das ist ungefähr so als würde man auf einer freien Autobahn mit 80 fahren weil ja irgendwo ein Reh oder eine Schellen Sau auftauchen kann.

Natürlich kommt man auch mit 80 ans Ziel, aber man verliert eben sehr viel Zeit. Genauso ist es wenn man mit so einer Hand nicht klopft weil man Angst davor hat in ein Solo oder ein Sauspiel ohne 4 zu laufen.

Wenn man ständig die Monster unterm Bett sucht, sollte man lieber ein Spiel ohne Ungewissheit und vollständiger Information spielen.

Schach zum Beispiel. Oder vielleicht gleich etwas ganz anderes machen wie eine Fernsehserie anzuschauen, die man schon mal gesehen hat. Denn da passiert wenigstens nichts unerwartetes.

Das Traurige ist, dass sich diese Spieler darin bestätigt sehen. Sie sind dann die ersten, die auf einen losgehen wenn man verliert und natürlich das doppelte zahlen muss.

Sie übersehen aber all die Male wo sie Punkte liegen lassen weil sie eben nicht geklopft haben — aus Feigheit. Deswegen wird auch so ein Spieler niemals selbst auf die Idee kommen etwas falsch gemacht zu haben.

Er sieht eben nur das was er sehen will und was ihn in seiner Annahme bestätigt. Viel wahrscheinlicher als in ein Sauspiel oder ein Solo ohne vier zu laufen letzteres ist sowieso extrem unwahrscheinlich und wenn man so etwas fürchtet hat man wirklich nichts am Tisch zu suchen ist allerdings dass man selbst spielt.

Entweder mit einem eindeutigen Wenz die Unter müssen nicht verteilt sein bei 3 Untern , einem Solo oder zur Not ein einfaches Sauspiel.

Letzteres hätte ich natürlich gespielt wenn ich Position gehabt hätte und der eigentliche Spieler nicht schon spielen wollte. Wenn man aber aus dem Grund der Unsicherheit keine klaren Entscheidungen mehr trifft, kann man langfristig nur verlieren.

Ich habe in den letzten Sessions verstärkt auf meine Position geachtet und das Ergebnis war eindeutig. Wie bereits hier erklärt spielt die Position eine wichtige Rolle.

Wie wichtig genau — darüber kann man nur spekulieren. Mittlerweile bin ich jedoch der überzeugung, dass sie noch viel wichtiger ist als bisher angenommen und sie wird sicherlich auch von vielen Spielern völlig unterschätzt.

Die Position beeinflusst das Spiel bereits bei der Entscheidung zum Klopfen:. Wenn du rauskommst oder in letzter Position bist kannst du mit einer Vielzahl von Händen klopfen.

Gerade an kurzen Tischen mit Farbwenz ist es sinnvoll in dieser Position oft zu klopfen. Der Grund ist einfach der, dass sich dadurch häufig ein grenzwertiger Farbwenz ergibt, den man wegen der vorteilhaften Position für sich entscheiden kann.

Gerade wenn man rauskommt ist ein Farbwenz ideal auch wenn die Gegner auch geklopft haben. Sie klopfen nämlich meistens mit Obern und Herz, aber sicher nicht mit Untern und der Spielfarbe.

So lässt sich auch ein Farbwenz ohne 3 gewinnen oder auch einer mit zwei Spotzen. Denn auch mit dem Schellen Unter kann man meistens schon einen Unter und 2 andere Trümpfe ziehen, die kaum Punkte bringen.

Danach hat man weiterhin die Kontrolle über das Spiel und kommt meistens sogar mit nur 3 Stichen an kurzen Tischen natürlich durch.

Bei guter Position geht es darum jeden Vorteil auszunutzen, den es gibt. Und das beginnt bereits beim Klopfen. Nicht anders sieht es dann beim Spielen aus.

Mal ganz abgesehen von Farbwenz, Wenzen und Geiern wo man die Position sehr gut ausspielen kann in Position kommt man am Schluss und kann sich aussuchen ob man einen Stich nimmt oder nicht, obspotzen oder nicht, usw.

Es gibt Soli, die eigentlich vom Blatt her super sind. Aber wegen schlechter Position sind sie unspielbar. Du hast es sicher schon einmal erlebt: du hast wirklich eine gute Solohand und bist siegessicher.

Und nach den ersten zwei Stichen hat sich die Sache schon erledigt: Beim ersten Stich spielt einer die Sau und du hast den Spotzen dazu.

Beim nächsten Stich wird deine Sau zusammen gestochen und die Gegner haben bereits 50 Punkte und machen noch einen Stich oder sind schon zu.

Natürlich muss das nicht immer so laufen, aber wenn man keine Position hat kann das sehr schnell passieren. Ein unverlierbares Spiel wird zu einer klaren Sache.

Deswegen ist es oft die beste Entscheidung ein Solo ohne Position also an zweiter oder dritter Stelle zu unterlassen und lieber ein Sauspiel zu spielen.

Das Sauspiel hat dann noch den Vorteil, dass man ja mit einem der drei Mitspieler spielt und zwei davon in guter Position sind.

Deswegen sind auch grenzwertige Sauspiele ohne 4, mit 2 Spotzen, usw. Gute Soli hingegen nicht. Und wenn man gesperrt ist, sollte man in diesem Fall einfach mal auf weiter klicken bevor man ein Solo riskiert, das keine Oma ist.

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Dazwischen drängten sich natürlich auch einige Anfänger, die nicht ganz so perfekt gespielt haben. Ist natürlich halb so wild, jeder hat einmal angefangen.

Was sich meiner Meinung nach aber ganz stark verändert hat ist die Einstellung dieser Anfänger. Sie sehen sich nämlich nicht als solche.

Grundsätzlich gilt: wer am lautesten schreit, hat am wenigsten verstanden. Natürlich gibt es offensichtliche Fehler und jeder ist eigentlich froh wenn sie einem nahe gelegt werden.

Nur so kann man lernen und sich weiter entwickeln. Aber solche konstruktive Kritik ist selten. Diejenigen, die helfen könnten ist es meistens egal.

Das kann man sehen wie man will. Es gibt aber etwas was ich schon fast unerträglich finde. Und zwar ist das Kritik, die auf perfekten Informationen basiert.

Denn der Zug ging in die Hose. Sie denken aber nicht daran was eigentlich wichtig ist, nämlich die Informationen die der Spieler zum Zeitpunkt des Zuges hatte.

Aber das kann nach seinem Informationsstand zu diesem Zeitpunkt der best mögliche Zug gewesen sein. Gleiches gilt für die Fälle wo man sich bereits etwas anhören muss bevor der Mitspieler seine Karten kennt.

Oft sieht ein eigener Zug komplett unglücklich aus, zum Beispiel eine blanke Zehn auszuspielen wenn der Mitspieler als nächstes kommt.

Aber wenn man nur noch blanke Zehner oder Trümpfe hat, bleibt einem als Nicht-Spieler kaum was übrig. In so einem Fall kann man gar keinen Zug machen der dem Mitspieler gefallen kann.

Mein Rat: Wenn ihr jemanden kritisieren wollt, versetzt euch in die Lage des Spielers. Was wusste er zu diesem Zeitpunkt?

Was war schon weg? Was hatte er für Alternativen? Was hat er sich dabei gedacht? Wenn nichts davon Sinn macht und es sich um einen klaren Fehler handelt, dann kann man trotzdem konstruktiv kritisieren.

Oder einfach den Tisch wechseln. Auf Seiten wie Sauspiel. Sie erkennt man meistens daran, dass sie unter Punkte haben.

Ganz offensichtliche Anfänger sind welche mit genau , denn sie haben entweder gerade erst angefangen und machen ihr erstes Spiel, oder was wahrscheinlicher ist , sie haben schon häufiger ihre Punkte verbraucht und kommen gerade vom Nachladen.

Beides spricht nicht gerade für Qualität am Tisch. Die Frage, die man sich stellen sollte ist, ob man an so einem Tisch bleibt oder nicht.

Und diese Frage ist alles andere als einfach zu beantworten. Werfen wir einmal einen Blick auf die verschiedenen Spielertypen:. Das ist ein Spieler, den man eigentlich am liebsten am Tisch hat.

Er ist komplett verunsichert und hat kein Vertrauen in seine Fähigkeiten. Er sieht ständig das Monster unterm Bett und spielt extrem zurückhaltend.

So ein Spieler wird langsam aber sicher seine Punkte verlieren. Bis er irgendwann mal seine Zurückhaltung ablegt und Selbstvertrauen getankt hat.

Das sind Spieler, denen es nicht an Selbstvertrauen mangelt. Im Gegenteil. Sie überschätzen sich gnadenlos und denken für ein Solo braucht man nur 3 Trümpfe und jede Sau wird durchgehen.

Solche Spieler hat man eigentlich gerne am Tisch weil jedes Solo oder jeder Wenz praktisch aussichtslos sind. Das Einzige was man nicht möchte ist ein Sauspiel mit so einem wenn man selbst schwach ist.

Das kann teuer werden. Allerdings kann man das mit Soli und Wenzen kompensieren. Kritisch wird es wenn er bei jeder Hand klopft und meint spritzen zu müssen.

Das sind dann Spiele, die richtig ins Geld gehen können und er zieht eben immer einen unschuldigen Mitspieler ins Verderben. Sie treten nämlich relativ häufig auf, sind aber schwieriger zu erkennen.

Diese Spieler sind zwar noch Anfänger, aber schon relativ gut. Sie wissen, dass man als Gegenspieler sucht und nicht Trumpf spielt.

Sie wissen, dass man beim Wenz die Farbe spielt mit der sich ein Mitspieler abgespatzt hat, und so weiter.

Sie wissen aber eben nicht alles — oder sie wenden es nicht immer richtig an. Sie machen wenige, dafür aber sehr teure Fehler.

Sie passen nicht auf welche Trümpfe noch übrig sind und vergessen zu Schmieren. Oder sie versuchen das Maximum an Augen pro Stich zu machen ohne Rücksicht darauf noch weitere Stiche machen zu müssen.

Sie haben ganz bestimmte Spielzüge im Repertoire, die sie nicht überdenken und jedes mal so ausführen. Beim Souveränen ist es klar: Es gibt keine Strategie.

Fehler passieren und damit muss man leben. Als Gegenspieler profitiert man, als Mitspieler leidet man.

Normalerweise gleicht sich das im Laufe des Abends aus. Auch beim Feigling ist es schwierig. Hier sollte man lediglich schauen ständig Druck auszuüben.

Mit aggressivem Klopfen und Kontras fühlt er sich unwohl. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass er nicht spielt alleine deswegen weil ein anderer Spieler geklopft hat und damit Stärke zeigt.

Natürlich sollte man kein Harakiri spielen, aber eine Spielweise auf der aggressiveren Seite ist ausreichend. Hat man eine grenzwertige Entscheidung so ist häufig die aggressivere Entscheidung die bessere.

Bei den Vögeln ist es komplett anders. Hier ist man selbst als guter Spieler oft überfordert. Man sitzt da mit drei Ober auf der ersten Hand, klopft und muss mit ansehen wie zwei andere Vögel auch noch klopfen.

Ist die zweite Hand dann weniger prickelnd, muss man sich dreimal überlegen ob man sich das antun soll. Eigentlich gibt es zwei Strategien, die beide funktionieren könnnen.

Entweder spiele ich ebenfalls aggressiv, aber nicht dumm wie ein Vogel. Also ich lasse mich nicht vom klopfen abhalten und gebe auch ein Kontra wenn es angebracht ist.

Ich lasse mich nicht von ihnen einschüchtern und spiele, wenn es vertretbar ist. Ich bleibe aggressiv, aber lasse mich nicht auf das Niveau herab und spiele ganz grenzwertige Spiele, vor allem Soli.

Oft reicht ein Unter und zwei Sauen, dass sie meinen sie wären unschlagbar. Die andere Strategie ist passiver. Man spielt nur Omas und ist auch mit Klopfen zurück haltender.

Mit dieser Strategie vermeide ich natürlich sehr teure Spiele und begrenze Verluste im schlimmsten Fall. Aber ich optimiere sicherlich auch nicht meine Gewinne.

Man muss natürlich selbst entscheiden wie man dagegen spielt. Aber Fakt ist, dass man durchschnittlich höhere Gewinne gegen diese Spieler immer auch mit mehr Risiko erkauft.

Es kann also auch mal richtig nach hinten los gehen wenn man Pech hat. Ich frage mich häufig was eigentlich die idealen Ausspiele sind wenn man in zweiter oder dritter Position sitzt und man in der unangenehmen Lage ist hinter sich noch einen oder zwei Spieler zu haben.

Ist man Farbfrei und es sind bereits Augen drin muss man eigentlich reinstechen. Die Frage ist dann wie hoch und wie wahrscheinlich ist es dass die Spieler nach mir ebenfalls frei sind und noch drüber stechen können?

Da gibt es einfach vieles was mit dem ersten Stich bereits schief gehen und das Solo zum Scheitern bringen kann.

Klassisches Beispiel ist wenn der Gegenspieler den Zehner ausspielt, der zweite den König und man mit Trumpf 10 oder gar Sau reinsticht, der Spieler nach einem aber ebenfalls frei ist und mit dem Schellen Unter einen richtig guten Stich machen kann.

Dieses Szenario ist wahrscheinlicher als man zunächst denkt. Wenn die Gegenspieler klug sind halten sie die Sau zurück damit wir davon ausgehen, dass sie beim Spieler nach uns ist.

Das passiert wenn die beiden Spieler zuvor zu vorsichtig sind und gar keine Augen platzieren. Dann komme ich nämlich hinten drauf und kann als letzter entscheiden.

Was eigentlich noch viel besser ist: Die Spieler gehen davon aus, dass ich mich mit Gras abgespatzt habe und werden diese Farbe kaum ausspielen beim zweiten.

Das wäre eigentlich das einzige was mich stören würde, nämlich Gras mit einem grasfreien Gegenspieler, der meine Sau sticht und mich für den dritten Stich nicht mehr in Position bringt.

Dann spielt er womöglich Eichel nach worauf ich zumindest den Eichel Unter legen müsste. Das kann man hier ideal ausnutzen.

Es gibt kaum einen besseren Beginn für ein Solo wie diesen hier. Das Ergebnis war natürlich auch ein 2-Stich Schneider.

Der wäre sicher nicht möglich gewesen wenn einer der Mitspieler zumindest mal Eichel König oder Eichel Zehn gesetzt hätte.

Klar schenken sie mir dann auch Augen falls ich ihn nehme, aber sie geben mir zumindest nicht die Möglichkeit mich so günstig abzuspatzen.

Eigentlich schon fast ein Solo, aber der Spieler neben uns meint spielen zu müssen. Wir sagen weiter und er spielt auf die Gras Sau.

Klares Kontra. Man macht den ersten Stich und sucht mit dem Gras Zehner. Die Sau geht allerdings durch und wir verlieren mit 57 Augen.

Das bleibt dann meist nicht ohne Folgen, denn so manche Mitspieler meinen dann welch einen Mist man gespielt habe und warum man da überhaupt ein Kontra gibt.

Eigentlich müsste man so etwas einfach ignorieren, aber jeder, der sich Kritik zu Herzen nimmt, fragt sich dann schon ob er etwas falsch gemacht haben könnte.

Der Mitspieler, der sich über so ein Kontra beschwert spielt entweder noch nicht lange, hat nicht aufgepasst wie gut unsere Hand eigentlich war oder versteht nichts von Wahrscheinlichkeiten.

Letzteres ist am ehesten der Fall. Nachdem wir den ersten Stich gemacht haben, müssen wir natürlich suchen.

Die Frage ist ob Gras König oder Zehner. Da wir bereits zwei Gras haben, nehmen wir dem Mitspieler schon einige Kombinationen ab so dass die Wahrscheinlichkeit, dass er frei ist deutlich höher liegt.

Das Problem ist aber auch folgendes: Wir halten bereits 5 Trümpfe von Der Spieler wird auch ein paar haben, sagen wir mal 4 oder 5.

Dann bleiben noch 4 — 5 übrig für die beiden anderen Spieler. Da schon einmal Trumpf gegangen ist, benötigt unser Mitspieler mind. Unterm Strich sollte man schon davon ausgehen, dass er noch in der Lage ist zu stechen.

Einfacher ist die Situation natürlich wenn im ersten Stich kein Trumpf ging, sondern wir gleich suchen können.

Dann braucht er nur einen Trumpf von den verbleibenden 4 — 5. In so einer Situation kein Kontra zu geben weil man Angst davor hat eventuell zu verlieren und sich dumme Sprüche anzuhören, lässt unterm Strich sehr viel Geld liegen.

Solche Sprüche bekommt man leider oft zu hören weil die Mitspieler scheinbar denken dass man automatisch gewonnen hat wenn man ein Kontra gibt.

Es sollte nicht oft vorkommen bei einem Sauspiel, aber manchmal hat man 3 Spatzen in zwei verschiedenen Farben, zum Beispiel Eichel 7, Eichel 8 und Gras Zehn.

Die restlichen fünf Karten sind zu gut als dass man auf weiter klicken kann. Ein Solo kommt allerdings auch nicht in Frage. Deswegen stehen wir vor dem Problem entweder auf Eichel zu spielen oder auf Gras.

Das Problem ist eigentlich ganz einfach: Da wir zwei Eichel haben ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Sau nicht durchgeht relativ hoch.

Wenn wir aber mit Gras spielen und die Sau nicht durchgehen sollte, verlieren wir wegen dem Zehner auch gleich 10 Augen mehr.

Auch nicht gerade gut. Die Frage ist also: Was ist schlimmer? Am wichtigsten ist erst einmal der Wahrscheinlichkeitsunterschied im Vergleich zu 2 Suchfarben mit nur einer Farbe.

Das sind die guten Nachrichten. Die schlechten sind aber, dass wir eben 10 Punkte mehr verlieren wenn sie zusammen gestochen wird. Ganz nüchtern betrachtet sieht der Erwartungswert wie folgt aus, wenn wir annehmen, dass mit dem König gesucht und mit dem Herz Zehner gestochen wird:.

So weit, so gut. Es gibt aber noch Stellschrauben an denen man drehen kann. So kann es natürlich sein, dass man mit zwei Suchfarben wie 7 und 8 den Gegenspieler erwischt wenn er die Zehn zugeben muss.

In diesem Fall würde sich der Erwartungswert im zweiten Fall leicht erhöhen, also nicht ganz so schlecht ausfallen. Normalerweise müssten wir jetzt noch eine Wahrscheinlichkeitsverteilung ermitteln wie die übrigen Karten verteilt sein können falls keiner frei ist, aber das ändert nicht viel.

Die Strategie, die wir daraus ableiten können ist folgende: Wenn du mehr Risiko gehen musst, zum Beispiel wenn das Sauspiel wirklich grenzwertig ist, dann solltest du auf jeden Fall das Risiko suchen und mit der Zehn spielen.

Unterm Strich gewinnst du damit am meisten. Hast du allerdings eine ziemliche Oma und könntest fast ein Solo spielen ist es nicht ratsam mit der Zehn zu spielen.

Gut möglich, dass der Gegner dann mit 2 Stichen gewinnen kann. Wird jedoch die Sau mit deiner kleinen Suchfarbe zusammen gestochen ist es nicht ganz so schlimm.

Mit 25 Augen für den Gegner kann man immer noch gut leben. Was passiert nachdem gesucht wurde? Spielst du mit zwei Suchfarben, es wird gesucht und was ist dann?

Dann stehst du mit einem weiteren Spatzen da, der von einem König, einer Neun oder was auch immer gestochen werden kann. Das bringt zusätzliche Unsicherheit.

Ideal ist es dann nicht zwei kleine Suchfarben, sondern eine hohe und eine niedrige zu haben. Ganz einfach weil du wenn gesucht wird die niedrige spielen kannst und dann noch die höchste Karte einer Farbe hast wie etwa den Zehner.

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Dabei geht man vom. Schongau — Der vergangene Mittwoch, 8. Juli, war für viele Freizeitsportler in Bayern ein besonderer Tag. Es endete die fast viermonatige Durststrecke, in der aufgrund der Corona-Pandemie jeglicher Kö.

Das Schaf Kopf-Spiel ist für viele eine beliebte Freizeitbeschäftigung — wie viel Zeit und Training man in diese investiert, bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen.

Das gilt sowohl offline wie auch online: Der Schafkopf-Palast ist sowohl für Gelegenheitsspieler wie auch für Wettkampfspieler offen!

Ein Blick in die Statistik hilft, die einzelnen Tische und Mitspieler besser einschätzen zu können — und bietet natürlich auch einen guten Überblick über die eigene Entwicklung.

Der besondere Reiz beim Schafkopf-Spielen sind nicht zuletzt die zahlreichen Sonderregeln, die sich über die Jahrhunderte in den verschiedenen Regionen Bayerns und Frankens entwickelt haben.

Wer sich mit den Standard-Regeln gut auskennt, findet hier eine neue Herausforderung, da jede Sonderregel ganz neue taktische Überlegungen erfordert!

Als Premium-Mitglied im Schafkopf-Palast hat man die Möglichkeit, eigene Tische mit Sonderregeln zu eröffnen: Hier kann man zum einen statt dem üblichen langen Blatt auch das kurze Blatt mit nur 24 statt 32 Karten wählen, bei dem alle 7er und 8er entfernt werden.

Zudem bieten sich spannende Spielvarianten wie Hochzeit, Hirsch und Geier, Bockrunden und Kreuzrunden, mit denen sich zusätzlicher Pepp in jede Schafkopf-Runde bringen lässt!

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Analysiere deine Entwicklung und die deiner Mitspieler.

Denn es gibt einfach auch sehr viele Szenarien. Du solltest dich zum Beispiel registrieren, wenn du Games. Man sitzt da mit drei Ober auf der ersten Hand, klopft und muss mit Pay Pal Id wie zwei andere Vögel auch noch klopfen. Wenn wir aber mit Gras spielen und die Sau nicht durchgehen sollte, verlieren wir wegen dem Zehner auch gleich 10 Augen mehr. Aber das darf dich nicht stören. Gerade an kurzen Tischen mit Farbwenz ist es sinnvoll in dieser Position oft zu klopfen.

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